Kontoeröffnung beim Girokonto

Ein gebührenfreies Girokonto . Tatsächlich kann ein kostenloses Girokonto auch wirklich keine versteckten Kosten haben, aber um ein solches Produkt zu finden, müssen Kunden kritisch und genau die Versprechungen der Geldinstitute unter die Lupe nehmen.

Ein kostenloses Girokonto

Vielfach werden Neukunden mit einem so genannten Wechsel-Bonus gelockt. 25, 50 oder gar 75 Euro werden automatisch dem neuen Girokonto gut geschrieben, wenn man sich nur zur Eröffnung beim Geldinstitut X, Y oder Z entschließt. Manchmal sind diese Aktionen auch zeitlich befristet, um einen höheren Entscheidungsdruck auf die Zögerlichen oder Abwägenden auszuüben. Kritisch beleuchtet ist Zeitdruck ein schlechter Ratgeber, denn schnell sind bei diesen Angeboten - die aber keinesfalls immer unseriös sein müssen - verdeckte Kosten übersehen, die den Bonus dann schon innerhalb des ersten Monats zunichte machen. Darum gilt VOR der Entscheidung für ein gebührenfreies Girokonto: Prüfe, wer sich bindet! Genau prüfen sollte man, ob die Kontoführung (Buchung der Geldein- und -ausgänge) komplett kostenfrei ist. Sinnvoll ist auch darauf zu achten, dass für ein gebührenfreies Girokonto kein Mindestgeldeingang verlangt wird. Ärgerlich sind häufig auch die hohen Abhebegebühren an Bankautomaten. Deshalb sollte man sich gerade bei den kostenfreien Girokontenangeboten erkundigen, ob das Geldinstitut zu einer so genannten Bankengruppe gehört, die im Verbund arbeitet und so das Netz der kostenfreien Abhebungen an den gemeinsam genutzten Geldautomaten entsprechend erweitert. Beachten sollte man auch die Zinssätze für den Dispositionskredit.

Die Kontoeröffnung

Gerade ein gebührenfreies Girokonto sollte im Überziehungsfall nicht zur teuren Zinsenfalle werden. Bank- und Kreditkarten sollten beim gebührenfreien Girokonto dann auch tatsächlich Null Bereitstellungskosten verursachen. Gerade auf diesen Punkt sollten Interessierte im Beratungsgespräch mit dem Kundenmanager der anbietenden Bank zielgerichtet kommen und sich hier nur mit wirklich transparenten Aussagen zufrieden geben. "Da gebe ich Ihnen am besten unsere Broschüre mit, dort haben Sie alles noch einmal zusammengestellt" - wäre viel zu ungenau. Dann nachhaken und sich nicht abspeisen lassen, es geht schließlich um bares Geld, denn nicht selten verlangen Banken und Sparkassen für die Bereitstellung einer Kreditkarte bis zu vierzig Euro im Jahr. Kritisch prüfen sollte man auch so genannte Partnerprogramme, bei denen die Geldinstitute häufig mit Einkaufsmärkten zusammenarbeiten und ab einem gewissen Einkaufswert damit werben, dass das Zehnfache dann in bar ausgezahlt werden kann. Hierfür werden nicht selten hohe Zinsen und Gebühren erhoben. Hingucken spart!